Der Podcast-Markt im Fokus

13. April 2021 |

dpa-Audio Hub: Neue O-Ton-Plattform für Podcast-Produzenten

Audio- und Podcast-Produzenten haben Zugriff auf alle O-Töne, die sie für ihre Produktionen brauchen – verifiziert und mit geklärter Rechtelage.

So sieht das Interface für die O-Ton-Suche im neuen dpa-Audio-Hub aus.

In der neuen Plattform bündelt die dpa die wichtigsten Nachrichtentöne des Tages in einem übersichtlichen Feed. Ob aktuelle O-Töne aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport, Experteninterviews oder Atmo aus der ganzen Welt: Dazu steht den Nutzern ein umfangreiches Archiv mit historischen Tönen aus den letzten 20 Jahren für ihre Audio-Produkte zur Verfügung. Die Kundinnen und Kunden profitieren dabei vom weltweiten dpa-Reporternetz. Perspektivisch arbeitet die dpa daran, auch Inhalte externer Partner auf der Plattform anzubieten. 

Aufwendige Recherche fällt weg

„Der dpa-Audio Hub ist das perfekte Hilfsmittel für alle, die in Deutschland professionell Audio produzieren“, sagt dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. „Aktuell ist es insbesondere für Podcast-Macher sehr aufwendig und zeitraubend, einzelne Töne in unterschiedlichen Quellen zu recherchieren, zu verifizieren und anschließend auch noch die Rechte zu klären. Genau hier setzt der dpa-Audio Hub an“, so Sven Gösmann weiter. 

Einfaches Interface

Der dpa Audio-Hub wurde im engen Austausch mit den Kundinnen und Kunden der Agentur konzipiert und entwickelt. So wurde besonders großer Wert auf ein übersichtliches Interface und eine einfache Auffindbarkeit der Audio-Dateien gelegt. Transkripte, umfangreiche Metadaten und eine detaillierte Verschlagwortung sorgen für eine einfache Durchsuchbarkeit. Nutzer können im dpa-Audio Hub außerdem gezielt nach O-Tönen aus einem bestimmten Zeitraum oder von einzelnen Personen suchen. 

Die Suchfunktion ist das Herzstück des Audio-Hubs. Von Anfang an war klar, dass der Audio Hub als Plattform schnell wachsen wird und immer mehr Töne dazukommen werden. Umso wichtiger ist es, eine möglichst gute Durchsuchbarkeit der Inhalte zu ermöglichen. Dafür versehen dpa-Redakteure jede Audio-Datei mit einem redaktionellen Beschreibungstext und den entsprechenden Meta-Daten.

Nutzer können so ganz einfach nach bestimmten Sprechern oder Stichwörtern suchen und ihre Suche auf ein bestimmtes Zeitfenster begrenzen. Auch Kombinationen aus unterschiedlichsten Suchfiltern sind möglich. Auf Wunsch kann die Suche zudem auf das gesamte Transkript des Audios erweitert werden.

Die wichtigsten Features

  • Zugriff auf O-Töne, Interviews und Atom – tagesaktuell und aus dem großen dpa-Audio-Archiv
  • Rechtegeklärte und verifizierte Inhalte
  • Einfache und schnelle Suche: Chronologisch und mit hilfreichen Filtern gezielt nach Tönen suchen
  • Mit einem Klick Inhalte herunterladen und in ein Schnittprogramm der Wahl einfügen
  • Notifications: Suchen können abgespeichert werden und informieren per Mail, wenn es einen neuen Inhalt gibt

Zukunftspläne

Nach und nach soll das gesamte dpa-Archiv von O-Tönen aus den letzten 20 Jahren in den Audio Hub migriert werden. Außerdem prüft die dpa, inwiefern weitere externe Ton-Datenbanken eine spannende Ergänzung für den Audio Hub sein könnten.

Mit einigen Kunden gibt es zudem Gespräche darüber, wie sie ihre selbstgeführten Audio-Interviews (unter entsprechender Quellen-Nennung) im Audio Hub für andere abrufbar machen können. Stück für Stück soll der Audio Hub so zur wichtigsten Quelle für alle Audio-Produzenten in Deutschland ausgebaut werden.

Tatjana Lukas