Der Podcast-Markt im Fokus

10. Februar 2021 |

„Gemeinwohl Geplauder“: Talk aus der Welt der gemeinnützigen Arbeit

Gregor Ruttner und Fabian Scholda haben sich ganz dem „Gemeinwohl“-Prinzip verschrieben: Der Auseinandersetzung mit Themen bzw. Wirkungsbereichen, die uns allen als Gesellschaft zugutekommen.

Die beiden Hosts von „Gemeinwohl Geplauder“ sind beruflich im NPO-Bereich tätig, dem so genannten „dritten Sektor“. Und der spielt auch eine zentrale Rolle in ihrem Podcast, in dem sie „Inputs, Gedanken und Erfahrungswerte aus der Welt der gemeinnützigen Arbeit“ versprechen.

Im Jänner 2019 ging die erste Folge online, die sich mit der Frage beschäftigt, warum man – um als Organisation nachhaltig erfolgreich zu sein –, nicht nur eine Mission, sondern eine Vision braucht. Soziales Unternehmertum, Freiwilligenarbeit sowie die Auseinandersetzung mit „Leadership vs. Management“ führen bereits in den ersten drei Podcast-Episoden tief in die Gemeinwohl-Bewegung ein.

Immer wieder kommen auch spannende Gäste zu Wort, um ihre Projekte vorzustellen oder Ruttners und Scholdas Grundthematik zu vertiefen. Mit dabei waren u.a. Franziska Marhold („Fridays for Future“), NEOS-Gründer und Unternehmer Matthias Strolz, die Journalistin Melisa Erkurt oder auch die Sozialunternehmerin Hannah Lux („Vollpension“). Die gewissenhaft vorbereiteten Gespräche erscheinen im Monatsabstand.

Vom Privatgespräch zum Podcast-Talk

„Fabian und ich haben uns privat laufend zu diesen Themen ausgetauscht, da wir beide beruflich im dritten Sektor tätig sind“, erzählt Ruttner. Irgendwann habe er gemeint: „Wir sollten das mal aufzeichnen und veröffentlichen.“ So der Gründungs-Mythos zum „Gemeinwohl Geplauder“-Podcast, dessen Titel unbedingt eine Alliteration enthalten sollte. Ruttner und Scholda schätzen die Vielzahl neuer Kontakte, das durch den Podcast stark gewachsene Netzwerk.

Auch eine Monetarisierung werde überlegt, wobei in einer früheren Folge bereits ein Sponsoring-Versuch erfolgreich verlaufen sei. Wer „Gemeinwohl Geplauder“ nicht nur hören, sondern mit den Hosts in Kontakt treten möchte, kann dies über die Website zum Podcast sowie über Instagram und Twitter tun. 

Bernhard Madlener